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Ganz bewusst werde ich in diesem Blog nicht von einer Diät, die ich mache, sprechen. Auch nicht von einer Diätgruppe, zu der ich gehe. Das Wort Diät habe ich nämlich aus meinem Wortschatz gestrichen. Nehme ich mir vor eine Diät zu machen (die Zwoundneunzigste oder so), macht mein Kopf zu. Mein Unterbewusstsein gerät in Panik und ich habe …. Appetit, Appetit, Appetit. Das führt immer dazu, dass ich die „Diät“ nicht durchhalte, frustriert bin und mein Selbstwertgefühl sinkt „wieder nicht geschafft …“.

Jahrelang habe ich jeden Tag aufs Neue mit einer Diät angefangen, bis nachmittags durchgehalten und abends das große Mampfen angefangen. Reste von Schulbroten, Reste von den Tellern meiner Kinder, Süßigkeiten (die ich ja eigentlich für meine Kids gekauft hatte), irgendwelche Knuspereien (für die ich im Notfall auch noch rasch zur Tanke gefahren bin).

Das Ergebnis kennt ihr ja jetzt. Und obwohl ich ja vom Kopf her wusste, dass diese Strategie nicht funktioniert, habe ich es wieder und wieder probiert. Bis mir ein Arzt jegliche Form von Diäten verboten hat und ich die Aufgabe hatte, mein (Höchstgewicht) ein Jahr lang einfach nur zu halten. Ha! Gewichthalten, das klingt ja wirklich einfach. Leider ist es sauschwer. Denn jahrelang habe ich entweder ab- oder eben wieder zugenommen. Also war die Aufgabe, ein Jahr lang Gewicht zu halten ein Herkulesprojekt, das ich jedoch einigermaßen hinbekommen habe, aber eben auf „Höchstsniveau“. Projektstufe 1 geglückt. Es folgt: Projektstufe 2. Langsames und gesundes abnehmen – OHNE DIÄT!